====== Vibes ====== Das Wort „Vibes“ steht ursprünglich für bestimmte „Schwingungen“, wie sie beispielsweise von Vibrafonen erzeugt werden können. Hier wird der Zusammenhang mit "Gefühlsschwingungen" betrachtet. ===== Mystiker, Literaten und Jugendsprache ===== Der Begriff geht literarisch angeblich auf Oskar Wilde (1899) zurück, wurde aber in der Alltagssprache kaum verwendet. Andere Quellen nennen Frank Earl Ormsby als Autor (1893), der den Begriff in „The Law and the Prophets“ verwendete. Im Grunde meint man damit, dass man von einem Gefühl „besonders berührt“ wird. Das Gefühl kann positiv aufgenommen werden („good vibes) oder aber auch negativ („bad vibes“). Allgemein wird angenommen, dass der Begriff „Good Vibes“ erst 1966/1967 für emotionale Beziehungen verwendet wurde. Zunächst war die Verbreitung gering, aber es ist möglich, dass der Begriff später über soziale Medien als Begriff der Jugendsprache populär wurde. ===== Heutiger Gebrauch in Deutschland ===== Stark vereinfacht bedeutet "keine Vibes empfangen zu haben" lediglich: "da kam nichts rüber" im Sinne von: "er (sie) hat nichts in mir ausgelöst." ===== Quellen und weitere Informationen ===== Die nachfolgenden Quellen ergeben ein sehr differenziertes Bild: [[https://www.urbandictionary.com/define.php?term=Vibes|Urban Dictionary]] [[https://www.etymonline.com/word/vibe| Etymoline]] [[https://www.dictionary.com/culture/slang/good-vibes|dictionary.com ]]