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erich_fromm [2014/12/27 10:59]
sehpferd [Die Liebe – eine Frage von Disziplin, Konzentration und Geduld?]
erich_fromm [2019/04/05 10:13] (aktuell)
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 Obgleich Soziologen die Liebe idealisieren, sehen sie ihre Zukunft pessimistisch – das ist heute (2015) ähnlich wie 1956, als Fromm die Kunst der Liebe veröffentlichte. Als abschreckendes Beispiel mag das 2009 erschienene überaus pessimistische Werk „Das Ende der Liebe“ gelten, in dem im Prolog zu lesen ist: „Die Liebe war eine Schwester der Freiheit. Nun reißt die Freiheit sie mit in den Tod.“  Obgleich Soziologen die Liebe idealisieren, sehen sie ihre Zukunft pessimistisch – das ist heute (2015) ähnlich wie 1956, als Fromm die Kunst der Liebe veröffentlichte. Als abschreckendes Beispiel mag das 2009 erschienene überaus pessimistische Werk „Das Ende der Liebe“ gelten, in dem im Prolog zu lesen ist: „Die Liebe war eine Schwester der Freiheit. Nun reißt die Freiheit sie mit in den Tod.“ 
  
-//Zitate aus: Fromm, Erich: Die Kunst des Liebens.  (Zuerst 1956 erschienen), aus "Die individuelle Liebe" von Gregor  Philipp Lindner  und "Das Ende der Liebe" von Sven Hillenkamp. 
  
 ===== Meinung ===== ===== Meinung =====
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 Das bedeutet nicht, jeden Versuch aufzugeben, sie zu beschreiben. Es mag sogar sehr wichtig sein, weil die Liebe nach wie vor viele Feinde hat, denn nicht nur die Soziologie bemächtigt sicher ihrer Definition. Als Feindin der Liebe gilt wahlweise der Sozialismus wie der Kapitalismus, die Freiheit wie der Zwang, die Frauenunterdrückung wie die Frauenemanzipation, der Katholizismus wie das Heidenleben. Doch all dies hilft uns gar nichts: Wenn wir die Liebe definieren wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen – und nicht in den jeweiligen Kathedralen der Besserwisserei.  Das bedeutet nicht, jeden Versuch aufzugeben, sie zu beschreiben. Es mag sogar sehr wichtig sein, weil die Liebe nach wie vor viele Feinde hat, denn nicht nur die Soziologie bemächtigt sicher ihrer Definition. Als Feindin der Liebe gilt wahlweise der Sozialismus wie der Kapitalismus, die Freiheit wie der Zwang, die Frauenunterdrückung wie die Frauenemanzipation, der Katholizismus wie das Heidenleben. Doch all dies hilft uns gar nichts: Wenn wir die Liebe definieren wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen – und nicht in den jeweiligen Kathedralen der Besserwisserei. 
  
 +//Zitate aus: Fromm, Erich: Die Kunst des Liebens.  (Zuerst 1956 erschienen), aus  Lindner,  Gregor  Philipp "Die individuelle Liebe" (2010) und Hillenkamp, Sven "Das Ende der Liebe" (2005).//

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