Flirt

Kurz gefasst - die Definition Im Lexikon

Als „Flirt“ wird eine Begegnung verstanden, die eine spielerische erotische Stimulation bei beiden Partnern herzustellen versucht. Der Flirt muss nicht zwangsläufig eine erotische Fortführung haben, weil er auch als reine Spielform existiert.

Ausführlich - die Verwendung

Im Sprachgebrauch werden zwei unterschiedliche Situationen als Flirt bezeichnet - einmal als gesellschaftliches Spiel, dann aber auch als biologische Notwendigkeit zur Kontaktaufnahme, die in das bereits erwähnte Spiel mündet.

Im biologischen Bereich geht der Flirt so gut wie ständig von der Frau aus, die dem Mann Flirtsignale sendet. Es wird behauptet, dass die Flirtfähigkeit angeboren ist - sie Signale können aber durch Übung durchaus verstärkt und sehr gezielt zum Einsatz gebracht werden.

Flirtsignale gehören zur Körpersprache, also zur Mimik und Gestik. Der Informationstransfer dieser Signale (Flirtsignale) erfolgt über analoge Kommunikation, die auch „nonverbale“ Kommunikation genannt wird.

Im kommunikativen Bereich (Partyflirt) besteht das Flirten aus einer erotischen motivierten Kommunikation, die jedes beliebige Ziel haben kann - von der angenehmen Unterhaltung bis zur Vorbereitung einer geschlechtlichen Begegnung. Dabei werden die Themen in der Regel immer „heikler“ (man flirtet „auf Teufel komm heraus“), bis sich schließlich die Frage stellt, ob man den Flirt in eine sexuelle Handlung umsetzt.

Der Flirt wird von vielen Frauen als Spiel betrieben, um zu sehen, wie weit sie gehen können und wie viele „Eroberungen“ ihnen auf diese Weise möglich wären. Dies wird von Männern oft missverstanden, die aus dem Flirtverhalten sexuelle Gelüste ableiten wollen.

Synonyme, Redewendungen und verwandte Begriffe

Der Begriff stammt aus der englischen Sprache (von to flirt:liebäugeln). Im Deutschen sagt man veraltet auch „schäkern“ oder mit einem französischen Fremdwort „poussieren“. Wir der Flirt intensiver, so sagte man früher auch „Tändelei“ oder „Techtelmechtel“. Eine Frau, die viel und intensiv flirtet, „kokettiert“ dann. Der neudeutsche Begriff „Anmachen“ trifft nicht ganz den Flirtprozess.

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