Objektivität

Objektivität in diesem Lexikon

Angeblich sind Online-Lexika „objektiv“ –so jedenfalls der Anspruch, den sie an sich selbst stellen. Dabei ist Objektivität ein sehr dehnbarer Begriff, denn kaum eine menschliche Regung kann anhand von „Sachverhalten“ beschreiben werden. Insofern kann es keine „Neutralität“ des jeweiligen Standpunkts geben.

Die Sichtweise dieses Lexikons ist also nicht objektiv, und jeder versuch, sie objektiv zu gestalten, würde nur zu neuen Verfälschungen und Irrtümern führen.

Weg mit der Pseudo-Objektivität

Die Autoren dieses Werkes wehren sich auch dagegen, wissenschaftliche Standards zu akzeptieren, ständig „Quellen“ als „Beweise“ zu zitieren und was dergleichen entspricht. Statt objektiver zu werden, wird damit nur eine Pseudo-Objektivität erzeugt, die der Meinung einzelner Gruppierungen oder Wissenschaftsrichtungen folgt. So werden beispielsweise in der Psychologie ständig neue Meinungen als Forschungsergebnisse verbreitet, deren Bestand fragwürdig ist. Auf dem Gebiet der reinen Ideologie sieht es noch schlimmer aus: Im Internet versuchen Gruppen, die eigenen Standpunkte gegenseitig zu verifizieren, sodass am Ende eine Pseudo-Realität entsteht. Von dieser Masche sind auch an sich seriöse Online-Lexika nicht frei.

Wir, die Autoren, erkennen dies daran, weil wir seit über 10 Jahren an Lexika arbeiten und dabei erfahren müssen, wie schnell Begriffe sich wandeln oder vereinnahmt werden. Selbst „Weihnachten“ ist seit der Definition in Online-Lexika vollständig zu einem Christenfest geworden – der heidnische Charakter wird einfach weggeleugnet.

Unsere Quellen – insbesondere rare historische Quellen - reichen weiter als bis in die hintersten Winkel des Internets.

In diesem Sinne – erwarten Sie keine Objektivität, sondern eine geistreiche Auseinandersetzung mit den teils heiklen Themen, die hier behandelt werden.

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