Paradoxer Effekt

Der Paradoxe Effekt bei der Partnersuche

Der folgende Beitrag bezieht sich ausschließlich auf die Partnersuche.

Ein paradoxer Effekt stellt sich ein, wenn man trotz aller „falscher“ Handlungen ein „richtiges“ Ergebnis entsteht, beispielsweise, wenn man alle Dating-Regeln über Bord wirft und „hart an die Grenzen“ des Möglichen geht.

- Beispiel: Sie missachten absichtlich sogenannte Dating-Regeln und sagen einfach, was ihnen in den Kopf kommt.

Gefährlich: Negativaussagen im Dating-Profil

Ein paradoxer Effekt entsteht auch, wen Sie in Ihrem Profil etwas ablehnen. Gewisse Menschen suchen nach diesen Stichworten. Sie glauben: Wenn er/sie schon mal drauf hereingefallen ist, fällt er/sie wieder darauf herein.

- Beispiel: Sie schreiben „Männer, die eine Affäre suchen, möchten bitte wegbleiben.“ Sie werden dann überschwemmt mit Männern, die den Biedermann spielen und in Wahrheit nur ONS wollen.

Negative Aussage, positiver Effekt

Viele Menschen, vor allem Frauen, versuchen, mit Paradoxie einen Partner zu bezirzen. Sie sagen beispielsweise, dass sie etwas ablehnen, was sie sich dringend wünschen.

- Beispiel: „Diese Spanking-Szenen in dem Buch/Film XYZ finde ich ja so was von krank …“ kann in Wahrheit heißen: „So etwas interessiert mich – was meinst du eigentlich dazu?“

Man kann daraus lernen, dass in manchen Fällen direkte Vorschläge zur Ablehnung, paradoxe Vorschläge aber zur Annahme des ursprünglichen Wunsches führen.

Paradoxie als Herausforderung

Paradox wäre auch die Aussage einer Frau: „Ich würde niemals mit einem Mann ausgehen, der mich fragt, ob ich mit ihm ausgehen will.“ Wenn sie dies wirklich beherzigt, wird sie nie einen Mann kennenlernen. Sie möchte aber, dass sich der Mann etwas Originelles einfallen lässt, um mit ihr auszugehen.

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