Sex und Liebe

Die deutsche Sprache differenziert wenig bei den geschlechtlichen Leidenschaften. So bezeichnet „Liebe“ fast alles, was in irgendeiner Form mit positiven sozialen Kontakten zu tun hat. Im Laufe der Jahre ist das Wort deshalb zur Bedeutungslosigkeit verkommen. „Sex“ kann ebenfalls nicht als „feststehender Begriff“ bezeichnet werden. Im Grunde ist „Sex“ nur ein Wort dafür, dass etwas Geschlechtliches stattfindet – wobei man sich nicht einmal klar ist, was als „Geschlechtlich“ bezeichnet werden sollte. Manche glauben, es sei nur der vaginale Geschlechtsakt, der tatsächlich Sex ist, während andere bereits beim Zungenkuss, bei Brustberührungen oder beim Handverkehr von „Sexuellen Handlungen„ reden. Fraglich ist zudem, ob Liebe überhaupt zwangsläufig etwas mit Sex zu tun hat. Viele halten die Kombination „kein Sex ohne Liebe“ für eine Aussage, die eher einer Ideologie als der biologischen und sozialen Realität entspricht.

Die Begriffe für die Liebe reichen nicht aus - und für den Sex auch nicht

Hinsichtlich der Begriffe sollte man den Wortschatz für Liebe erweitern, zum Beispiel durch „Intimität“, die zumeist auch das das Ziel „taufrischer“ Paare ist. Für das euphorische Gefühl, das viele Menschen mit Liebe bezeichnen, wäre „Verliebtheit“ oder „Liebesrausch“ ein geeigneterer Begriff. Am unsinnigsten ist der Begriff „Sex haben“ – tatsächlich wäre „vögeln“ das richtige Wort für den standardmäßig ablaufenden Koitus. Für alle anderen Praktiken – oral, manuell, oder anal beispielsweise wären noch Begriffe zu finden, die gängiger sind.

Ausgezeichnete Hinweise zu allem, was sich um Sex und Liebe dreht, finden Sie im Buch „HIMMEL AUF ERDEN & HÖLLE IM KOPF“, das gerade erschienen ist und hoffentlich noch lange im Buchhandel zu haben ist. Wenn Sie etwas über „wahre Liebe“ wissen wollen, dürfen Sie gerne „bei uns über die Liebe“ weiterlesen. - sogar 12 Mal.

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