Sextortion

Sextortion - Erpressung mit sexuellen Handlungen

Sextortion ist ein Kofferwort aus Sexualität und Erpressung, also Erpressung mit sexuellen Intimitäten. Dabei wird dem Opfer angedroht, intime Fotos, Videos oder Textnachrichten von ihm zu veröffentlichen, falls er eine bestimmte Summe Geldes nicht bezahlt.

Schmutzige Tricks im Internet mit Sextortion

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sextortion funktioniert: Die Täter gehen in soziale Netzwerke, Sex-Dating-Portale oder sogar gewöhnliche Dating-Portale, um ihre Opfer zu suchen. Sie treten mit den Opfern in Kontakt, um wenig später um intime Texte, Aktfotos oder gar Videos zu bitten. In einigen Varianten werden dazu euch Erotik-Chats genutzt. Dort werden zumeist Männer gebeten, vor einer laufenden Webcam zu masturbieren.

Laut Polizei-Prävention drohen die Täter damit, die entsprechenden anzüglichen Textnachrichten, erotischen Geständnisse, Intim- und Masturbationsfotos oder entsprechende Videos zu versenden oder zu veröffentlichen. Die Polizei weist darauf hin, dass die Täter keinerlei Mitleid mit dem Opfer haben. Erpresst werden laut Polizei zwischen 150 und 10.000 Euro. Schweizer Behörden gehen von ähnlichen Beträgen aus.

Sextortion bei Wohlhabenden (meist Männern)

Die zweite Möglichkeit ist aufwendiger, aber nachhaltiger und zumeist teurer: Dabei wird ein meist weiblicher Lockvogel angeheuert, der die Opfer tatsächlich zu jeder Art von sexuellen Handlungen verführt, insbesondere solchen, die Tabus berühren. Im Anschluss werden dann hohe Geldbeträge erpresst, oder das Opfer wird veranlasst, illegale Handlungen durchzuführen. Manchmal dienen diese Angriffe auch nur dazu, Menschen in der Öffentlichkeit bloßzustellen und so ihren Werdegang zu verhindern.

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