Findom

Bedeutung von Findom

Findom ist ein zusammengesetztes Wort aus „Finanziell“ und „Dominierung“. Das Wort wurde durch einige Veröffentlichungen über eine neue Form des Gelderwerbs von sogenannten „Geldherrinnen“ mit fragwürdigen Methoden bekannt. Obgleich diese Methode nicht neu ist, wurde sie erst durch das Internet in großen Stil möglich. Bei der finanziellen Dominierung versucht eine virtuelle Domina, die in Wahrheit meist eine „ganz gewöhnliche Frau“ ist, von einem Mann durch vage Versprechen und psychischen Druck Geld oder Geldeswert (Geschenke) zu erwerben. Die Gegenleistungen sind meist minimal – der „Kunde“ der Cyber-Domina lebt von der Hoffnung.

Unterschiedliche Bewertung der Findom-Methoden

Es gibt positive wie auch negative Darstellungen dieser Form von Gelderwerb.

Positiv heißt es, dies alles sei ein Spiel, weil manche Männer ausgesprochen begeistert wären, sich finanziell komplett einer dominanten Frau zu unterwerfen.

Negativ wird beschrieben, dass es sich bei den Kunden um typische Verlierer unter den Männern handele, die sich mit dem Geld, das sie der Frau schicken, um durch diese finanzielle Unterwerfung wenigstens ein wenig Beachtung zu finden.

Abwertung der Kunden

Die „Kunden“ der Findom (Geldherrin) werden grundsätzlich abgewertet und als „Zahlschweine“, „Geldschweine“ oder „Geldsklaven“ bezeichnet.

Die aktuellen Definition finden Sie auch m „Urban Dictionary"

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